Ich finde Alukonservendosen verdammt doof, mag aber Rotkraut (was ich bisher nur aus der Dose kannte). Also habe ich kürzlich den Schritt gewagt, mal einen frischen gekauft und losgelegt - und ich finde, er kann sich durchaus schmecken lassen.
Weil ich dazu tendiere, sowas immer wieder zu vergessen, schreibe ich mir jetzt hier auf, wie ich es gemacht habe... ;)
Also, den Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, kurz waschen und dann in feine Streifen schneiden.
Den geschnittenen Rotkohl in einen ausreichend großen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Zum Wasser hinzu: Reichlich Essig nach Wahl, etwas Zucker, Salz, wer mag Zimt, außerdem einen guten Schuss Fruchtsaft oder etwas weniger Sirup nach Wahl. Dann alles zum Kochen bringen, sobald es kocht runter drehen auf mittlere Hitze und bei geschlossenem Deckel 1,5 bis 2h kochen lassen.
Zwischendurch einfach immer wieder mal probieren, bei der gewünschten... äh... Weichigkeit? ;) Das restliche Kochwasser abgießen und eventuell noch etwas nachwürzen, z.B. Pfeffer.
Dazu Kartoffeln oder Spätzle.
So ein Kohl hält sich ziemlich lange, meiner lag jetzt angeschnitten bestimmt 2 Wochen im Kühlschrank und war immer noch fit. Ich hab ihn jetzt heute aber komplett erledigt und den Kram in Gläser eingekocht, dann muss ich nicht immer 2h warten, wenn ich spontan Lust auf Rotkraut habe.
Einen Teil davon werde ich heute auch gleich essen - in Form eines Auflaufs zusammen mit Spätzle und reiiichlich Käse *freu*
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Samstag, 19. Oktober 2013
Mittwoch, 25. September 2013
Rezept: Paprikasoße
Mich hat gestern das Einkochfieber ergriffen und so habe ich spontan weitergemacht und die Paprika...s?, die ich vom letzten übereifrigen Einkaufen noch hier hatte, zu Soße verarbeitet und in Gläser gefüllt.
Hier habe ich aber ohne Backofen eingekocht, sondern die Soße auf dem Herd komplett fertig gemacht und fast blubbernd in nochmal ausgekochte Gläser gefüllt. Die Deckel sehen aus, als hätte es auch so funktioniert ;)
Zu der Soße selbst, ich hatte 5 mittelgroße Spitzpaprika:
Eine Zwiebel würfeln und zusammen mit etwas Öl (bei mir Olivenöl) in einen Topf geben. Die Paprika ebenso möglichst klein würfeln und direkt hinterher. Nun das Gemüse etwas anbraten und schließlich mit Gemüsebrühe so weit auffüllen, dass das Gemüse gerade komplett mit Flüssigkeit bedeckt ist. Darin jetzt so lange kochen lassen, bis alles ordentlich weich ist.
Nun nehme man den Topf vom Herd; man greife zum Pürierstab und rücke den armen Paprikastücken zu Leibe. Ich habe nur leicht püriert und ein paar Stücke absichtlich übrig gelassen, das kann jeder machen wie er es gern hätte.
Anschließend nach Wunsch würzen (bei mir: Pfeffer, Salz, granulierter Knoblauch, ein paar Kräuter der Provence) und ggf. nochmal auf den Herd stellen und weiter bis zur gewünschten Dicke einkochen lassen.
Dann entweder essen oder heiß in sterilisierte Einmachgläser füllen.
Hier habe ich aber ohne Backofen eingekocht, sondern die Soße auf dem Herd komplett fertig gemacht und fast blubbernd in nochmal ausgekochte Gläser gefüllt. Die Deckel sehen aus, als hätte es auch so funktioniert ;)
Zu der Soße selbst, ich hatte 5 mittelgroße Spitzpaprika:
Eine Zwiebel würfeln und zusammen mit etwas Öl (bei mir Olivenöl) in einen Topf geben. Die Paprika ebenso möglichst klein würfeln und direkt hinterher. Nun das Gemüse etwas anbraten und schließlich mit Gemüsebrühe so weit auffüllen, dass das Gemüse gerade komplett mit Flüssigkeit bedeckt ist. Darin jetzt so lange kochen lassen, bis alles ordentlich weich ist.
Nun nehme man den Topf vom Herd; man greife zum Pürierstab und rücke den armen Paprikastücken zu Leibe. Ich habe nur leicht püriert und ein paar Stücke absichtlich übrig gelassen, das kann jeder machen wie er es gern hätte.
Anschließend nach Wunsch würzen (bei mir: Pfeffer, Salz, granulierter Knoblauch, ein paar Kräuter der Provence) und ggf. nochmal auf den Herd stellen und weiter bis zur gewünschten Dicke einkochen lassen.
Dann entweder essen oder heiß in sterilisierte Einmachgläser füllen.
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| Links Paprika, rechts Tomate |
Montag, 12. November 2012
Ih, Gemüse ;)
Brühwürfel für Gemüsebrühe sind zwar praktisch und geschmacklich okay, aber leider oft voll von Geschmacksverstärkern - und deshalb galt bei mir jetzt auch hier 'Selbst ist die Frau'.
500g Suppengemüse gekauft und geschnibbelt und gehackt. Ich mag es, in Suppe was zu beißen zu haben, deshalb habe ich die Würfel etwas größer gelassen, wer das nicht so toll findet macht sie halt kleiner. Aber Achtung, das ist Arbeit...
Das zerhackstückelte Gemüse dann in einen Topf oder eine Schüssel packen und Salz dazugeben, gut mischen. Wie viel Salz hängt von den Vorlieben ab - für sehr salzig ca. ein Drittel des Gemüsegewichts, für salzig ein Viertel und ansonsten ein Fünftel, würde ich sagen.
Ich hatte ein Drittel... Und es ist wirklich ziemlich fies, ich würde zu weniger raten.
Das dann mehrere Stunden stehen lassen, das rausgezogene Wasser abgießen (hab zumindest ich gemacht) und den Spaß in Gläser oder Dosen füllen. Hält sich ewig. :)
500g Suppengemüse gekauft und geschnibbelt und gehackt. Ich mag es, in Suppe was zu beißen zu haben, deshalb habe ich die Würfel etwas größer gelassen, wer das nicht so toll findet macht sie halt kleiner. Aber Achtung, das ist Arbeit...
Das zerhackstückelte Gemüse dann in einen Topf oder eine Schüssel packen und Salz dazugeben, gut mischen. Wie viel Salz hängt von den Vorlieben ab - für sehr salzig ca. ein Drittel des Gemüsegewichts, für salzig ein Viertel und ansonsten ein Fünftel, würde ich sagen.
Ich hatte ein Drittel... Und es ist wirklich ziemlich fies, ich würde zu weniger raten.
Das dann mehrere Stunden stehen lassen, das rausgezogene Wasser abgießen (hab zumindest ich gemacht) und den Spaß in Gläser oder Dosen füllen. Hält sich ewig. :)
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Tomatenschlacht
Beim Einkaufen habe ich am Montag spontan knapp 2kg frische Tomaten mitgenommen, mit der Idee, daraus einen Tomatensoßenvorrat zu kochen und diesen einzufrieren.
Die Idee habe ich heute dann umgesetzt. Leider habe ich es verpennt, vorher ein bisschen rumzulesen, sonst hätte ich vor dem Kauf gewusst, dass man besser keine Hollandtomaten nimmt, weil die wohl recht wässrig sind - dreimal dürft ihr raten, was ich erwischt habe, aber ich finde das Ergebnis kann sich trotzdem sehen (und schmecken) lassen.
Ich hab zuerst eine Zwiebel klein gewürfelt, diese in etwas Olivenöl kurz angebraten und dann die zerschnibbelten Tomaten reingeworfen. Die Tomaten habe ich zuerst gehäutet; wenn man sie unten kreuzweise einscheidet und dann zwei, drei Minuten in heißes Wasser legt, geht das quasi von selbst.
Geköchelt hat das ganze so etwa 3 Stunden, glaub ich. Am Schluss dann etwas Pfeffer, Salz und Kräuter der Provence (Gewürzmischung halt). Find ich gut, mach ich wieder :)
Die Idee habe ich heute dann umgesetzt. Leider habe ich es verpennt, vorher ein bisschen rumzulesen, sonst hätte ich vor dem Kauf gewusst, dass man besser keine Hollandtomaten nimmt, weil die wohl recht wässrig sind - dreimal dürft ihr raten, was ich erwischt habe, aber ich finde das Ergebnis kann sich trotzdem sehen (und schmecken) lassen.
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| Nackige Tomaten |
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| Diese Kandidaten warten noch aufs ausgezogen werden |
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| Im Topf |
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| Das Ergebnis (habe es am Schluss dann kurz püriert) |
Ich hab zuerst eine Zwiebel klein gewürfelt, diese in etwas Olivenöl kurz angebraten und dann die zerschnibbelten Tomaten reingeworfen. Die Tomaten habe ich zuerst gehäutet; wenn man sie unten kreuzweise einscheidet und dann zwei, drei Minuten in heißes Wasser legt, geht das quasi von selbst.
Geköchelt hat das ganze so etwa 3 Stunden, glaub ich. Am Schluss dann etwas Pfeffer, Salz und Kräuter der Provence (Gewürzmischung halt). Find ich gut, mach ich wieder :)
Sonntag, 7. Oktober 2012
Im Einklang mit der Umwelt... oder so
Das ist so in etwa das Ziel für mein quasi eigenes Leben - umweltbewusster und vor allem nachhaltiger.
Der ganze Plastikmüll muss einfach nicht sein, deshalb versuche ich, diesen weitgehendst zu vermeiden. Und wenn ich bedenke, was täglich an eigentlich noch guten Lebensmitteln weggeschmissen wird, wird mir schlecht.
Den Anfang habe ich schon vor einer ganzen Weile gemacht, indem ich in fast jeder Tasche einen Stoffbeutel parat habe, sodass ich in Läden die Plastiktüten einfach ablehne.
Der zweite Schritt kam nun Anfang der Woche - ich trinke sehr gerne Sprudel, stilles Wasser schmeckt mir nicht. Da man mittlerweile aber eigentlich nur noch Einwegplastikflaschen findet, habe ich nun kurzen Prozess gemacht und mir einen Sodastream gekauft. In Zukunft mache ich mir meinen Sprudel selbst! Er steht schon in der Küche, ich hab ihn aber noch nicht ausprobiert, da ich erstmal meine restlichen Getränkevorräte aufbrauche, bevor ich damit anfange.
Zu nachhaltigem Leben gehört auch dazu, möglichst wenig Lebensmittel wegzuwerfen - ist im Endeffekt auch billiger. Nur leider ist das als Singlehaushalt gar nicht so einfach. Im Supermarkt gibt's Kartoffeln gefühlt ausschließlich in 5kg-Säcken und Zwiebeln und anderes Gemüse sowieso. Daher gehe ich mittlerweile gerne auf den nahegelegenen Markt. Dort ist es definitiv aus der Region und ich kann entsprechende Mengen kaufen, die ich auch wirklich aufbrauchen kann, bevor sie vergammeln.
Trotzdem habe ich leider noch jede Menge Plastikmüll - aber ich arbeite dran, ihn zu reduzieren... Macht jemand mit? :)
Den Anfang habe ich schon vor einer ganzen Weile gemacht, indem ich in fast jeder Tasche einen Stoffbeutel parat habe, sodass ich in Läden die Plastiktüten einfach ablehne.
Der zweite Schritt kam nun Anfang der Woche - ich trinke sehr gerne Sprudel, stilles Wasser schmeckt mir nicht. Da man mittlerweile aber eigentlich nur noch Einwegplastikflaschen findet, habe ich nun kurzen Prozess gemacht und mir einen Sodastream gekauft. In Zukunft mache ich mir meinen Sprudel selbst! Er steht schon in der Küche, ich hab ihn aber noch nicht ausprobiert, da ich erstmal meine restlichen Getränkevorräte aufbrauche, bevor ich damit anfange.
Zu nachhaltigem Leben gehört auch dazu, möglichst wenig Lebensmittel wegzuwerfen - ist im Endeffekt auch billiger. Nur leider ist das als Singlehaushalt gar nicht so einfach. Im Supermarkt gibt's Kartoffeln gefühlt ausschließlich in 5kg-Säcken und Zwiebeln und anderes Gemüse sowieso. Daher gehe ich mittlerweile gerne auf den nahegelegenen Markt. Dort ist es definitiv aus der Region und ich kann entsprechende Mengen kaufen, die ich auch wirklich aufbrauchen kann, bevor sie vergammeln.
Trotzdem habe ich leider noch jede Menge Plastikmüll - aber ich arbeite dran, ihn zu reduzieren... Macht jemand mit? :)
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